Schirn Kunsthalle Frankfurt und Ausstellungen

Mythos Kanada in der Malerei

MAGNE­TIC NORTH. MYTHOS KANADA IN DER MALE­REI 1910-1940

5. Februar — 16. Mai 2021

Uralte Wälder in entle­ge­nen Regio­nen, majes­tä­ti­sche Ansich­ten der Arktis, die Magie der Nord­lich­ter: Die Male­rei der kana­di­schen Moderne entwirft ein mythi­sches Kanada. Voller bild­ne­ri­scher Expe­ri­men­tier­freude reis­ten Anfang des 20. Jahr­hun­derts Künst­le­rin­nen und Künst­ler wie Fran­klin Carmi­chael, Emily Carr, J. E. H. MacDo­nald, Lawren S. Harris, Edwin Holgate, Arthur Lismer, Tom Thom­son oder F. H. Varley aus den Städ­ten tief hinein in die Natur, auf der Suche nach einem neuen male­ri­schen Voka­bu­lar für die kultu­relle Iden­ti­tät der jungen Nation.

In einer verfüh­re­ri­schen visu­el­len Spra­che verkör­pern diese Gemälde und Skiz­zen den Traum einer „neuen“ Welt und zeich­nen ein Idyll der über­wäl­ti­gen­den Land­schaft jenseits der Reali­tät der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung und des moder­nen Stadt­le­bens sowie der expan­die­ren­den indus­tri­el­len Nutzung der Natur. mehr lesen

RAMIN HAERI­Z­A­DEH, ROKNI HAERI­Z­A­DEH UND HESAM RAHMA­NIAN. EITHER HE'S DEAD OR MY WATCH HAS STOP­PED. GROUCHO MARX (WHILE GETTING THE PATI­ENT'S PULSE)

3. September bis 13. Dezember 2020

Die raum­grei­fen­den Instal­la­tio­nen von Ramin Haeri­z­a­deh (*1975), Rokni Haeri­z­a­deh (*1978) und Hesam Rahma­nian (*1980) entfüh­ren in eine eigene Welt. Immer wieder kreist das Werk des irani­schen Künst­ler­kol­lek­tivs um die Krisen des Nahen Ostens, um Krieg, Exil und Migra­tion. Sie schaf­fen über­ra­schende Begeg­nun­gen, rich­ten die Aufmerk­sam­keit auf dring­li­che poli­ti­sche und soziale Konflikte der Gegen­wart und hinter­fra­gen Macht­me­cha­nis­men genauso wie norma­tive Geschlech­ter­rol­len oder die Kunst­welt. mehr lesen

WE NEVER SLEEP

24. September 2020 - 10. Januar 2021

So glamou­rös Spio­nin­nen und Spione in der Popu­lär­kul­tur präsen­tiert werden, so gesell­schaft­lich brisant sind ihre in verdeck­ten Aktio­nen gewon­ne­nen Infor­ma­tio­nen. Beim Spio­nie­ren geht es um die unbe­rech­tigte Beschaf­fung gehei­men Wissens oder vertrau­li­cher Anga­ben. Wurden in der Vergan­gen­heit Einzel­per­so­nen oder Staa­ten durch natio­nale Regie­run­gen ausge­späht, machen in Zeiten der digi­ta­len Kommu­ni­ka­tion Bürger Staats­ge­heim­nisse öffent­lich oder Whist­leb­lo­wer pran­gern die Ausspio­nie­rung der Bevöl­ke­rung durch die eigene Regie­rung an. Vor diesem Hinter­grund erwacht ein neues Inter­esse an den Stra­te­gien der Geheim­hal­tung. mehr lesen

SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT
Römer­berg
D-60311 Frank­furt am Main

Öffnungszeiten:

Diens­tag, Frei­tag – Sonn­tag 10–19 Uhr 

Mitt­woch + Donners­tag 10–22 Uhr

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